Häufige Fragen (FAQ)

| Welche Voraussetzungen müssen für eine Zertifizierung gegeben sein?

Grundlegende Voraussetzungen sind, dass die zu zertifizierende Firma bzw. Abteilung ihren Sitz (auch als Zweigniederlassung) in Deutschland hat, mindestens fünf sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter (Vollzeit) beschäftigt (Inhaber/Geschäftsführung nicht eingeschlossen) und die Firmengründung mindestens zwei Jahre zurückliegt.

 

| Welche Angaben zum Unternehmen und den Mitarbeitern müssen gemacht werden?

Für die Zertifizierung benötigen wir eine Vielzahl von Angaben zu den Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen. Uns ist allerdings wichtig, dass wir Ihnen keine Interna abnötigen, die 1. für die Zertifizierung unbedeutend sind und 2. datenschutzrechtliche Relevanz haben. So werden z. B. keine personenbezogenen Daten  von Mitarbeitern abgefragt. Die Informationstiefe können Sie z. B. mit einem Bewerbungsgespräch vergleichen (Gehaltsinformationen, Benefits und Gratifikationen, Betriebsrente, Urlaubsansprüche, Weiterbildungsmöglichkeiten etc.).

 

| Was gilt es datenschutz-rechtlich zu beachten?

Da wir Informationen grundsätzlich anonymisiert bzw. ohne Personenbezug abfragen, gibt es, z. B. hinsichtlich der Information Ihrer Mitarbeiter, nichts Spezielles zu beachten.

 

| Können einzelne Abteilungen von der Zertifizierung ausgenommen werden?

Jede Zertifizierung kann sowohl auf das gesamte Unternehmen als auch auf einzelne Bereiche bzw. Abteilungen erfolgen. So kann sich z. B. die Zertifizierung einer Speditionsfirma lediglich auf die Fahrer und deren Arbeitsbedingungen erstrecken, genauso aber auch die Bereiche Disposition, Buchhaltung etc. in der Zentrale umfassen.

 

| Müssen einzelne Filialen separat zertifiziert werden oder ist eine Verbundzertifizierung möglich?

Filialisten können sowohl einzelne Filialen zertifizieren lassen und so exakt werben oder das gesamte Filialnetz über ein einheitliches Siegel abbilden. Beachten Sie aber bitte, dass in letzterem Fall die Arbeitsbedingungen an allen Standorten identisch sein müssen.

 

| Wie läuft der Zertifizierungsprozess ab?

Schreiben Sie uns über unser Anfrage-Formular. Wir unterbreiten Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre Zertifizierung. Nach Ihrer Auftragsbestätigung erhalten Sie von uns einen Fragebogen. Aus der Analyse desselben ergibt sich Ihr Score. Hiernach können Sie auch Siegel (z. B. für Ihre Personalakquise oder Werbemaßnahmen) einsetzen.

 

| Wie hoch liegen die Zertifizierungskosten?

Die regulären, einmaligen Kosten für eine Zertifizierung als FAIRER ARBEITGEBER liegen, je nach Unternehmensgröße, einmalig zwischen rund 100 und 400 Euro.

 

| Wie können wir das „FAIRER ARBEITGEBER“-Siegel verwenden?

Das Siegel können Sie sowohl online (z. B. auf Ihrer Website oder in Ihrem Webshop) als auch offline (z. B. in Printanzeigen, Flyern etc.) verwenden. Beachten Sie aber bitte, dass die Verwendung an einen bestehenden Lizenzvertrag gebunden ist.

 

| Was hat es mit dem Lizenzvertrag auf sich?

Auch nach der Zertifizierung bleibt die Benotung aktuell: Teilen Sie uns bitte mit, falls z. B. die Löhne/Gehälter in Ihrem Unternehmen steigen oder sich Ihr Gratifikationsmodell verändert. Das alles kann positiven Einfluss auf Ihre Bewertung haben. Die Kosten für die laufende Siegel-Lizenzierung liegen, je nach Unternehmensgröße, zwischen rund 20 für Kleinstunternehmen und 200 Euro (für größere Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern) monatlich.

 

| Können wir eine Erstbenotung verbessern?

Durch eine positive Veränderung bei qualitativen und quantitativen Bemessungsfaktoren können Sie Ihre Note jederzeit verbessern. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern.

 

| An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?

Mailen Sie uns Ihre Fragen über unser Kontaktformular, schreiben Sie uns eine E-Mail an die info@fairer-ag.de oder greifen Sie zum Hörer: 0341.22 17 10 50. Ihr Ansprechpartner bei uns ist Herr Friedrich.